Testbericht Canon EOS 100D

Testbericht Panasonic G6
Testbericht Panasonic G6

Panasonic G6 1. Design und Ausstattung

Der neuste Spross der Panasonic G-Serie reiht sich nahtlos in die Designvorgaben der Vorgänger ein. So ziert auch diesmal ein deutlicher und griffiger Handknauf die Seite der G6 und verschafft dem Nutzer einen sicheren Halt. Die G6 ist für ihre Klasse relativ groß, aber trotzdem noch leicht und handlich. Das Material macht einen wertigen und stabilen Eindruck.

Aus der Vogelperspektive erkennt man neben dem Wahlrad für den Fotomodus auch den Knopf der die „Intelligente Automatik“ aktiviert. Nach wie vor liefert die Automatik der Panasonic-Modelle hervorragende Ergebnisse und zählt zu den besten auf dem Markt.

Auch der Knopf zur direkten Videoaufnahme ist neben dem Wählrad zu finden. Über diesen Kontrollelementen befindet sich neben dem Auslöseknopf der beliebte und für mehrere Zwecke einsetzbare Wippschalter. Ein integrierter Blitz ist genauso vorhanden wie der Anschluss für externe Blitzgeräte.

Panasonic G6 backAuf der Rückseite des Gerätes findet der Nutzer den integrierten elektronischen Sucher, der mit 1,4 Millionen Pixeln auflöst und mit 100% Bildabdeckung die gleichen Eckdaten wie das Vorgängermodell bietet. Neu ist allerdings der Sprung zur OLED Technik, die in der Praxis für eine erhebliche Verbesserung des Bildes sorgt. Der Sucher ist mit einem automatischen Sensor ausgestattet, um zwischen dem elektronischen Sucher und dem Bildschirm umzuschalten.

Der Bildschirm der Panasonic G6 kann vollständig gedreht werden und löst mit über einer Million Pixeln auf. Neben der verbesserten Bilddarstellung bleibt auch die Bedienung durch den berührungsempfindlichen Bildschirm ein einfaches und komfortables Erlebnis.

Für Freunde der direkten Bildkontrolle bietet die G6 fünf Funktionsknöpfe, denen man verschiedene Befehle zuweisen kann. Zusätzlich befindet sich direkt neben dem Bildschirm ein Steuerkreuz mit vorgegebenen Parametern und der Zugang in das Kameramenü. Neben der Wippe auf der Oberseite der Kamera finden wir auch auf der Rückseite noch ein Wählrad für Kameraeinstellungen.

2.  Bildqualität

Der mit 16 Megapixeln auflösende Micro Four Thirds Sensor hat bereits in den Vorgängermodellen sehr gute Bildqualitäten bescheinigt bekommen, und diese Ergebnisse setzen sich bei der Panasonic G6 fort. Es sind keine neuen Maßstäbe oder bahnbrechenden Rekordwerte zu verzeichnen, sondern eher kleinere Verbesserungen bei einem bisher schon sehr guten Gesamtpaket. So sind in unserem Praxistest die Ergebnisse weiterhin auf sehr hohem Niveau. Ein hervorragendes Rauschverhalten, bei dem störende Artefakte erst ab ISO 1600 zu verzeichnen sind und ein leicht verbesserter Dynamikumfang paart sich mit sehr guter Scharfzeichnung und Detaildarstellung.

Durch den integrierten Blitz, der wie bei einer Spiegelreflexkamera oberhalb der Kamera liegt, gelingt der G6 eine ausgewogene Ausleuchtung, mit wenig überstrahlten Bereichen in den meisten Lichtsituationen.
Panasonic G6 Objektiv
Durch die große Auswahl an verschiedensten Objektiven sind in Kombination mit den inneren Werten der Panasonic G6 gute Ergebnisse für jeden Anspruch und Geldbeutel möglich.

Im Bereich der Videoaufnahmen liegt Panasonic schon seit Längerem im Spitzenfeld des Marktes und auch bei der Panasonic G6 begeistern die Videoaufnahmen. Szenen lassen sich mit Full HD Auflösung aufnehmen und die Ergebnisse sind auf ganzer Linie überzeugend. Durch den Touchscreen und die damit verbundene einfache Bedienung gehen die Videos leicht und mit viel Freude von der Hand. Der optische Zoom kann genutzt werden und auch die Tonaufnahmen sind von guter Qualität.

3. Performance

Der hervorragende Autofokus der Panasonic G5 konnte tatsächlich noch weiter verbessert werden. Blitzschnell findet der Autofokus sein Ziel. Sogar in schlechten Lichtsituationen gibt es keine merkliche Verzögerung und die akkurate Treffsicherheit verblüffte uns im Test immer wieder aufs Neue.

Der Kontrasterkennungsautofokus mit 23 Fokuspunkten leistet hervorragende Arbeit und durch den Pinpoint Modus in Kombination mit dem berührungsempfindlichen Bildschirm kann der Fokuspunkt genau und schnell gesetzt werden. Durch den kontrastbasierten Autofokus bleibt ein Nachsehen bei dauerhaftem Fokus und sich bewegenden Objekten, wobei es die Pansonic G6 in unserem Test locker mit den neuen Hybrid Fokussystemen der Konkurrenz aufnehmen konnte.

Panasonic G6Die Panasonic G-Serie bleibt im Bereich Performance ganz weit oben im Konkurrenzfeld stehen, aufgrund ihrer Fokusgeschwindigkeit, den kurzen Bildfolgezeiten und der schnellen Einsatzbereitschaft.

4. Sonstige Merkmale

Die Panasonic G6 verfügt über die mittlerweile überall zu findenden und sehr beliebten Filteroptionen wie Sepia, Miniatur oder den Kunstfilter. Ein Panorama Modus ist genauso an Bord wie der mittlerweile obligatorische HDR Modus. Im Bereich Konnektivität kann die G6 mit integriertem WLAN und NFC Technologie aufwarten. Einzig ein verbauter GPS Sensor wird vermisst.

5. Fazit

Nicht als Revolution, sondern als gern gesehene Weiterentwicklung eines hervorragenden Produktes im Bereich der spiegellosen Systemkameras kann man die Panasonic G6 bezeichnen. Die Ausstattung ist zeitgemäß und durch den guten Automatikmodus, die vielen Kontrollelemente und die Vielzahl an verfügbaren Objektiven ist die G6 sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Nutzer eine Empfehlung wert.

Die hervorragende Bildqualität der G-Serie setzt sich mit der G6 fort und kann im Bereich Dynamikumfang sogar noch verbessert werden. Der Autofokus ist einer der besten seiner Klasse und macht die Pansonic G6 im Gesamtpaket zu einem absoluten Kauftipp!

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